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1. Kundenhintergrund
UFLEX LTD. ist ein führendes indisches Unternehmen für integrierte flexible Verpackungen und Kunststoffrecycling. Das Geschäft umfasst Verbundfolienverpackungen, die Rückgewinnung von PET-Flaschenresten sowie die Herstellung funktionaler Folien; die Unternehmensstruktur erstreckt sich über ganz Südasien und macht das Unternehmen zu einem Maßstab in der indischen Kunststoffverpackungsbranche. Die Fabriken des Unternehmens erzeugen gleichzeitig verschiedene Abfallfraktionen wie Randmaterialien aus Verbundfolien, PET-Flaschenreste sowie bedruckte Folienabfälle.
2. Kernprobleme
1. Die Abfallfraktionen sind äußerst vielfältig: Klebverbundfolien, bedruckte Folien und PET-Flaschenreste weisen stark unterschiedliche Eigenschaften auf; eine einzige bestehende Recyclinglinie kann diese nicht abdecken, was zu einer äußerst geringen Effizienz bei der Sortierung und Aufbereitung führt.
2. Bei klebverbundenen Verbundfolien erfolgt die Entklebung unvollständig; PET-Flaschenreste enthalten zahlreiche Etiketten und Schmutzpartikel, sodass die Reinheit der recycelten Granulate unzureichend ist – sie können daher nur auf dem Niedrigpreissegment verkauft werden, was zu geringem Mehrwert führt.
3. Angesichts verschärfter Umweltvorschriften für feste Abfälle in Indien steht das Unternehmen unter Druck, seine Abfälle ordnungsgemäß zu entsorgen und die interne Wiederverwertungsquote zu erhöhen.
3. Unsere Lösung
Wir haben für den Kunden eine Doppelproduktionslinie implementiert, bestehend aus einer speziellen Recycling‑ und Granuliermaschine für Verbundfolien sowie einer Granuliermaschine für PET‑Flaschenreste:
Die Verbundfolienlinie ist mit einer thermischen Entklebungseinheit und einem Hochgeschwindigkeits‑Reibewaschsystem ausgestattet, das oberflächliche Klebstoffe und Tinten entfernt.
Die PET‑Flaschenreste‑Linie verfügt über Trennverfahren mittels Schwimmen‑und‑Sinken, eine Luftabscheidung zur Entfernung von Etiketten sowie mehrstufige Spülvorgänge, die die Flaschenreste gründlich von Verunreinigungen befreien.
Beide Produktionslinien teilen sich ein zentrales Steuerungs‑ und Wasserkreislaufsystem, wodurch die Investitionskosten und der Betriebsenergieverbrauch gesenkt werden.
4. Quantifizierbare Geschäftsergebnisse
1. Das Fabrik‑Randmaterial wird zu 100 % im geschlossenen Kreislauf recycelt, wodurch jährlich 3.160 Tonnen neuartiger Kunststoffrohstoffe eingespart werden.
2. Die Gesamtverwertungsquote der Unternehmensabfälle stieg von 62 % auf 100 %; dadurch werden jährlich über 900.000 US‑Dollar an Verlusten durch Deponierung oder externe Vermarktung vermieden.
3. Der Gehalt an Verunreinigungen in den recycelten Granulaten wird auf unter 1 % begrenzt; das recycelte Material aus Verbundfolien kann zur Herstellung industrieller Verpackungsgrundlagen verwendet werden, während das PET‑Recyclat in der Faser‑ und Spritzgussindustrie eingesetzt wird – die Einnahmen aus der Abfallverarbeitung steigen um 45 %.
4. Das Wasserkreislaufsystem erreicht eine Wiederverwendung von 88 %; die Abwassermenge aus dem Reinigungsprozess wurde um 80 % reduziert, sodass die lokalen Umweltvorschriften vollständig eingehalten werden.
5. Projektwert
Wir haben dem Kunden ein integriertes System zur Sammlung und Verarbeitung verschiedener Kunststoffabfallfraktionen aufgebaut, das sowohl die Herausforderungen der Umweltkonformität löst als auch Abfälle von einer „Kostenposition“ in eine „Einnahmequelle“ verwandelt und so die Expansion des Geschäftssegments der Kreislaufwirtschaft unterstützt.
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