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Deutschland · Innova Composites GmbH
Release Date:2026-08-28

1. Kundenhintergrund

Innova Composites GmbH ist ein deutscher Hersteller von Industrieverbundwerkstoffen und spezialisiert auf Vliesstoffe für Automobilinnenräume, industrielle Filtervliese sowie Glasfaser‑Verbundvliesmaterialien; das Unternehmen beliefert die deutsche Automobil‑ und Umweltschutztechnikbranche. Im Produktionsprozess fallen große Mengen an Vliesstoffresten und Ausschussware an.

2. Kernprobleme

1. Die deutschen Umweltvorschriften sind streng; die Entsorgung von Industrieabfällen durch Deponierung oder Verbrennung ist äußerst kostspielig – die Entsorgungskosten für eine Tonne Vliesstoffabfälle liegen bei über 200 Euro, was eine erhebliche Belastung für das Unternehmen darstellt.

2. Das Rohmaterial der Vliesstoffe ist voluminös und leicht; bei der Zuführung in herkömmliche Granuliermaschinen kommt es leicht zu Verstopfungen und Rutschen, sodass eine stabile Produktion nicht möglich ist.

3. Die EU‑Kreislaufwirtschaftsrichtlinie verlangt von Unternehmen, den Anteil recycelter Materialien in ihren Produkten zu erhöhen; daher besteht dringender Bedarf an einer konformen internen Recyclinglösung.

3. Unsere Lösung

Die passende **ML130SJ140 Vliesstoff‑Recycling‑Granuliermaschine**, die die EU‑CE‑Sicherheitszertifizierung erfüllt:

  • Ausgestattet mit einem Verdichtungsbehälter und einem vorgeschalteten Zwangs‑Zuführsystem, das das voluminöse Vlies vor dem Einzug verdichtet und so Verstopfungen verhindert.

  • Verwendet ein Niedrigtemperatur‑Extrusionsverfahren, um eine thermische Zersetzung der Vliesfasern und Zusatzstoffe zu vermeiden und die Qualität des recycelten Materials sicherzustellen.

  • Das gesamte System entspricht dem deutschen Industriestandard von 400 V/50 Hz und ist mit einem vollständigen Satz an Sicherheitsschutzvorrichtungen ausgestattet.

4. Quantifizierbare Geschäftsergebnisse

1. Das Gerät ermöglicht einen durchgängigen 24‑Stunden‑Betrieb; täglich werden 15 Tonnen recycelte Vliesstoffgranulate produziert.

2. Alle Produktionsreste und Ausschussstücke werden zu 100 % im Werk wiederverwertet; die Menge der zu deponierenden Abfälle beträgt null, wodurch jährlich rund 320.000 Euro an Entsorgungskosten eingespart werden.

3. Das recycelte Granulat kann direkt in der Produktion von Industriefiltervliesen und günstigeren Innenraum‑Vliesstoffen eingesetzt werden, wodurch der jährliche Einkauf von Primärfasern um über 4.000 Tonnen reduziert wird.

4. Der Anteil recycelter Materialien in den Produkten wurde auf 28 % erhöht, womit die Anforderungen der EU‑Kreislaufwirtschaftsrichtlinie sowie die ESG‑Anforderungen der Automobilkunden erfüllt werden.

5. Projektwert

Das Projekt löst sowohl das Problem der hohen Entsorgungskosten als auch die Herausforderungen, die sich aus den EU‑Umweltvorschriften und den ESG‑Anforderungen der nachgelagerten Kunden ergeben, und stärkt damit die ökologische Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens.